PHILIPP GABRIEL

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Drehbuch: Bratze "Fischsterben in Willhelmsburg" - STORY_B

 

 

AUSSEN. STRASSE VOR DEM SENIORENHEIM. TAG.

Ein eingezäuntes Anwesen mtten im Wald.In der Mitte tront ein großen Jadgschloss aus der Jahrhunderwendet das zu einem Seniorenheim umfunktioniert wurde. Eine große gepflegte Wiese umringt das Gebäude. Ein langer Weg führt vom Haupteingang des Gebäudes zu einem Metalltor. Ein KRANKENWAGEN parkt vor Eingang des Gebäudes. Der PATIENT wird von zwei PFLEGER an den Wagen gebracht.

 

INNEN. KRANKENWAGEN. TAG.

Die Pfleger versuchen unter großen Anstrengungen den PATIENTEN zu fixieren. Ein PFLEGER gibt dem FAHRER das SIGNAL zum abfahren. Der PATIENT bäumt sich auf und wehr sich gegen die PFLEGER. DETAILS von baumelnden SCHLÄUCHE und diversen ARZNEIGERÄT.  Der PFLEGER versucht eine PACKUNG auf zu machen um eine Spritze heraus zu nehmen. Der Patient brüllt, zappelt, zetert, schimpft.

 

INNEN. SENIORENHEIM. FLUR. TAG.

Die OBERSCHWESTER im Gespräch mit der PUTZFRAU die an ihrem WAGEN steht. Sie will wissen wie es dazu gekommen ist, dass der PATIENT so durchgedreht sei. Die PUTZFRAU gibt sich ahnungslos.

 

AUSSEN. STRASSE DURCH DEN WALD. TAG.

Kamera auf dem Dach montiert. Strassenaufnahmen mit Blaulicht im Anschnitt. (Leicht angespeedet). Kamera an der Seite des Wagens montiert Aufnahmen der Reifen wie sie um die Ecke biegen.

 

INNEN. KRANKENWAGEN. TAG.

Die PFLEGER haben den PATIENTEN auf die Liege fixiert. Er schimpft gegen die Decke und rüttelt an seinen Fesseln. Er bäumt sich auf und und schmeisst sich gegen seine Liege. Der Wagen geht in eine scharfe Kurve. Die PFLEGER müssen nach Halt suchen. SACHEN fallen aus den Regalen.

 

INNEN. SENIORENHEIM. FLUR. TAG.

Die OBERSCHWESTER ist mit der PUTZFRAU auf dem Weg einen Gang entlang. Sie kommen an einem Aufenthaltsraum vorbei. PATIENT_2 in einem Sessel und sitzt am Fenster, wippt und singt den Refrain des Songs laut mit.

 

INNEN. KRANKENWAGEN. TAG.

Am RÜCKSPIEGEL in der Fahrerkabine baumelt KRIMSKRAMS und wird heftig bewegt während der turbulenten Fahrt. Der FAHRER (Zivi, langhaariger Rastafari), raucht einen JOINT zum offenen Fenster und hört laut Musik (den Song des Videos). Die PFLEGER aus dem Hinterraum klopfen an die TRENNSCHEIBE. Der FAHRER dreht sich zu ihnen. Sie sagen ihm er solle die Kurven nicht so hart nehmen. Der FAHRER Er grinst und meint dass sie sollen sich entspannen.

 

INNEN. SENIORENHEIM. ZIMMER DES PATIENTEN. TAG.

Die OBERSCHWESTER erreicht mit der PUTZFRAU das Zimmer des Patienten. Die PUTZFRAU zeigt der OBERSCHWESTER was sie normalerweise immer macht und was sie auch an diesem Tag gemacht hat. Zuerst die TOILETTEN, dann um das BETT, die alten Zeitungen und MAGAZINE zur Seite. Und was sie immer macht, ist dass sie lüftet einmal wegen der frischen LUFT und auch wegen der SONNE. Weil so in einem dunklen Zimmer das ist doch nichts. Sie solle doch mal sehen, wie schön die SONNE hier reinfällt.

 

INNEN. KRANKENWAGEN. TAG.

Der PATIENT liegt jetzt ganz ruhig auf der LIEGE. Er hat die Augen geschlossen. Ein Detail verrät dass er mit seiner HAND an seiner FESSEL spielt und diese schon fast gelöst hat.

 

INNEN. SENIORENHEIM. ZIMMER DES PATIENTEN. TAG.

Die PUTZFRAU fügt hinzu: Und Ach so. Sie habe den FISCH ans FENSTER gestellt. Hier drüben. Sie zieht den VORHANG zur Seite und man sieht den GOLDFISCH der in seinem GLAS mit dem Bauch nach oben treibt. Verwundert wirft sie einen Blick aus dem FENSTER und einen Blick zum HIMMEL dann bemerkt sie die TOPFPLFLANZE die neben dem GOLDFISCH auf dem FENSTERBRETT steht. Die PFLANZE steht in FLAMMEN .

 

AUSSEN. STRASSE DURCH DEN WALD. TAG.

Der KRANKENWAGEN kommt mitten auf einer Strasse zum stehen. Die Türen hinten fliegen auf und der PATIENT springt aus dem Wagen erst entgegen der Fahrtrichtung parallel zur Kamera, dann wieder zurück und dann auf die Kamera zu und an ihr vorbei. Die PFLEGER klettern mühsam hinterher. Eingewickelt in Schläuche und Mullbinden. Sie sind völlig verheddert und können nichts als dem PATIENT hinter her zu schaun.

 

ENDE

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